Kladde.
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Dokumentenscanner

Mit der Handykamera: Ränder finden, gerade ziehen, als PDF speichern.

Blatt fotografieren

Leg das Blatt auf einen dunklen, ruhigen Untergrund. Dann findet der Scanner die Ränder am sichersten. Fotos aus der Galerie gehen auch.

Oder einfügen mit Strg + V

So gelingt der Scan

  • Im Scanner das Handy ruhig über das Blatt halten. Sobald der gelbe Rahmen sitzt und sich füllt, wird ausgelöst. Dann die nächste Seite hinlegen, der Scanner wartet, bis sich etwas ändert.
  • Verwackelte Aufnahmen bemerkt der Scanner und nimmt sie gleich noch einmal auf.
  • Der Scanner sagt dir, was fehlt: zu dunkel, eine Spiegelung, ein Rand abgeschnitten, zu schräg. Die Wasserwaage in der Mitte zeigt, wann das Handy flach über dem Blatt liegt.
  • Licht von oben oder vom Fenster. Schatten sind kein Problem, „Verbessert“ rechnet sie heraus. Ein dunkler Untergrund hilft beim Finden der Ränder.
  • Bei schwachem Licht hilft die Lampe oben rechts (wenn das Handy sie dem Browser freigibt).

Ausweis, Karten und Kassenbons

Bei „Ausweis, Karte“ kommen Vorder- und Rückseite in Originalgröße untereinander auf eine A4-Seite, so wie es Ämter und Vermieter oft als Kopie wollen. Bei „Kassenbons“ landen mehrere Belege nebeneinander auf einer Seite, praktisch für Reisekosten und die Steuererklärung.

Schärfer bei wenig Licht

Die Live-Kamera nimmt bei jeder Aufnahme drei Bilder kurz hintereinander auf, legt sie genau übereinander und verrechnet sie. Das Bildrauschen sinkt deutlich, und ein Lichtreflex, der wandert, verschwindet. Haben sich die Bilder dabei zu sehr bewegt, bleibt es beim ersten.

Durchsuchbar

Mit „Durchsuchbare PDF“ liest der Scanner den Text jeder Seite gleich nach der Aufnahme, auf deinem Gerät (Deutsch und Englisch). Er liegt unsichtbar genau über der Schrift: In der PDF kannst du suchen, Text markieren und kopieren. Die Datei bekommt den Titel der ersten Seite als Namen. Wenn du den Text noch korrigieren oder Tabellen herausholen willst, nimm „Weiter zur Texterkennung“.

Spiegelungen

Glänzendes Papier spiegelt die Lampe. Wo das Foto unter der Spiegelung ganz weiß ist, steht keine Schrift mehr darin: Dann schlägt der Scanner ein zweites Foto vor. Halt das Handy etwas schräger und nimm dieselbe Seite noch einmal auf (in der Live-Kamera passiert das von selbst; mit dem Knopf „Spiegelung entfernen“ an der Seite geht es auch mit einem Foto aus der Galerie). Die Spiegelung wandert mit, der Scanner legt beide Fotos auf den Pixel genau übereinander und nimmt für jede Stelle das Foto, in dem sie nicht spiegelt.

Gewellte Blätter, schiefer Druck, falsch herum

Liegt ein Blatt nicht flach (frisch aus dem Ordner, gefaltet, eine Ecke hebt sich), biegen sich seine Ränder im Foto. Der Scanner misst diese Biegung an allen vier Rändern, rechnet daraus aus, wie sich das Papier wölbt und wo die Kamera war, und glättet die Seite, sodass die Zeilen wieder gerade und die Buchstaben gleich breit sind. Außerdem dreht er Seiten, die quer oder kopfüber fotografiert wurden, und richtet schief gedruckten Text gerade aus.

Auch schräg fotografierte Blätter behalten ihre echten Proportionen: Der Scanner rechnet die Perspektive heraus, statt die Seite zu verzerren, und erkennt dabei A4 (auch A5) und US Letter.

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